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Multiplexplatten

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Multiplexplatten sind stabiler als Sperrholz

Multiplexplatten gehören zur Gruppe der Sperrholzplatten. Sie unterscheiden sich lediglich in Aufbau und Stärke. Während bei Sperrholz Mittel- und Decklagen unterschiedliche Stärken aufweisen, sind die Schichten bei Multiplexplatten von der gleichen Stärke. Dies macht sie noch stabiler. Sperrholzplatten ab fünf Schichten und zwölf Millimetern gelten als Multiplex-Platten. Technisch sind dabei bis zu 35 Lagen möglich.

Eine Multiplexplatte ist stets aus einer ungeraden Anzahl von Schichten aufgebaut, die sich gegenseitig absperren. Dadurch wird ein Arbeiten des Holzes vermindert und die Platten verziehen sich weniger. Wegen dieses stabilen Aufbaus sind Multiplexplatten beliebt für Bauteile mit hoher Belastung, wie zum Beispiel Arbeitsplatten, Treppenstufen oder Regale.

Multiplexplatten für unterschiedliche Nutzungen

Häufig bestehen Multiplexplatten aus Holzarten wie Birke, Buche, Ahorn und Fichte. Je nach verwendetem Leim können klassische Sperrholz-Platten unterschiedliche Aufgaben erfüllen und sind vielseitig verwendbar – im Innenbereich, in Feuchträumen und sogar im Außenbereich, denn die Platten lassen sich leicht verarbeiten und zuschneiden. Dabei ist zu beachten: die Verleimungsklassen beziehen sich auf die Qualität und Beständigkeit des Leimes und nicht des Holzes.

Je nach Verwendungsbereich sollten die Platten zusätzlich geschützt werden, etwa durch Lackieren oder Holzschutzmittel. Zudem gibt es Güteklassen für die Oberflächenfurniere der Holzplatten. Diese können an Vorder- und Rückseite unterschiedliche Qualitäten aufweisen. Siebdruckplatten sind beidseitig mit Phenolharz beschichtet und somit witterungsbeständig. Nachträglich beschnittene Multiplexplatten benötigen einen Holzschutz an den Schnittseiten.

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