Konstruktionsvollholz (KVH)

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Konstruktionsvollholz für stabile Konstruktionen

Konstruktionsvollholz (KVH) bezeichnet veredeltes Bauholz, das mittels Keilverzinkung in größeren Längen erhältlich ist. Veredelt bedeutet in diesem Fall, dass das Schnittholz technisch getrocknet und gehobelt wird. Konstruktionsvollholz wird eingesetzt für Holzkonstruktionen im Innen- und Außenbereich, für Dachkonstruktionen, Trockenbau oder Unterkonstruktionen.

Typische Hölzer für Konstruktionsholz sind FichteKieferSibirische Lärche und Douglasie. Die Hölzer werden je nach Verwendung in die Kategorien Sichtbereich (Si) oder für den nicht sichtbaren Bereich (NSi) unterteilt. Konstruktionsvollholz im nicht sichtbaren Bereich darf kleine, optische Unregelmäßigkeiten aufweisen. Es ist im Gegensatz zu Si lediglich egalisiert und gefast. KVH für den sichtbaren Bereich hingegen ist gehobelt und gefast.

Konstruktionsvollholz mit geringer Restfeuchte

Durch die technische Trocknung liegt die Holzfeuchte von Konstruktionsvollholz bei etwa 15%. Dies ist die später zu erwartende Gleichgewichtsfeuchte und es entfällt die Lagerung am Zielort, bei der sich das Holz akklimatisiert. Das Verziehen des Holzes wird minimiert. Zudem hat das getrocknete Bauholz eine höhere Festigkeit als frisches Holz. Um Schwindrisse zu vermeiden, ist das Konstruktionsvollholz kerngetrennt oder sogar kernfrei geschnitten.

KVH ist eine geschützte Produktbezeichnung und untersteht ständigen strengen Kontrollen. Das Holz ist nach DIN 4070 in Qualitäten für die verschiedenen Ansprüche sortiert. Dabei steht neben der Keilverzinkung auch die Steifigkeit, Festigkeit und Rohdichtekennwerte auf dem Prüfstand.

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