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Rauspund

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Rauspund für‘s Grobe

Als Rauspund bezeichnet man einseitig gehobelte Bretter mit längsseitig verlaufender Nut- und Federverbindung. Diese Art der Verbindung wird auch gespundet genannt, daher der Name Rauspund. Die Bretter sind meist aus Fichte oder Tanne. Es gibt sie aber auch in Douglasie oder Sibirische Lärche. Rauspund findet Anwendung im allgemeinen Innenausbau, als Verschalung oder als einfacher Fußbodenbelag. Da die Bretter meist eine hohe Restfeuchte haben, muss dies bei der Verarbeitung  beachtet werden. Rauspund benötigt zunächst eine Unterkonstruktion. Ihr Abstand richtet sich nach der Materialstärke der Rauspundbretter sowie der Stärke der Belastung.

Rauspund richtig montieren

Um die gehobelte von der egalisierten Seite zu unterscheiden, ist der Innenfalz der Feder an der guten Seite dicker. Bei schmalen Brettern ist der Unterschied allerdings minimal. Eine korrekte Befestigung ist nötig, da die Bretter sich andernfalls werfen oder schüsseln.

Montieren Sie die Bretter an den Kontaktflächen mit zwei Nägeln oder Schrauben. Lassen Sie die Rauspundbretter vor der Montage für einige Tage in dem Raum liegen, in dem Sie montiert werden. Dadurch akklimatisiert sich das Holz und es entstehen später keine großen Fugen.

Achten Sie beim Kauf auf frische oder technisch getrocknete Bretter. Entscheidend ist dabei, ob der der Verarbeitungsort drinnen oder draußen liegt.

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